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Ärztliches Netzwerk für Traditionelle Chinesische Medizin

Wissenswertes

Akupunktur:


An speziellen Körperpunkten werden feine Nadeln gestochen, um gezielte Informationen an das Nervensystem zu geben, welches nun seinerseits eine Lösung von Blockaden, Verspannungen und Schmerzen einleitet. Zudem können Selbstheilungskräfte mobilisiert und die Anbahnung von Erkrankungen verhindert werden. Bei empfindlichen Patienten und Kindern können die Punkte mit einem Akupunktur-Laser stimuliert werden.

Weitere Möglichkeiten der Einwirkung auf diese Punkte sind die so genannten Moxabehandlung, eine Form der Wärmebehandlung durch Verbrennung kleiner Kegelchen aus Beifußkraut, oder das Aufsetzen von Schröpfgläser.


Arzneimitteltherapie:


Die Traditionelle Chinesische Medizin verfügt als eine der älteste und besterhaltenste Fachliteratur. Die Grundrezepturen werden individuell an die Diagnose des Patienten angepasst und auch heute nahezu unverändert angewendet. Arzneien nach der TCM werden meist in Form von Dekokten, d.h. Abkochungen, als Pulver oder Kapsel eingenommen. Die Therapeuten verordnen ausschließlich Arzneien, die von deutschen Pharmakologieinstituten und Apotheken auf Reinheit geprüft sind.


Tuina-Therapie (Chinesische Manuelle Therapie):


Die Tuina-Therapie versteht sich als eine Kombination von Massage, manueller Therapie, Akupressur, Osteopathie und Chirotherapie. Hierbei werden Akupunkturpunkte und Leitbahnen manuell stimuliert, und damit besonders effektiv Blockaden und Schmerzen gelöst sowie Heilkräfte gestärkt.


Qi Gong:


Zum Qi-Gong lassen sich heute alle Formen von Entspannungstherapien zählen. Im engeren Sinn versteht man darunter eine Bewegungstherapie mit meditativem Charakter. Durch die Kombination von genau beschriebenen Bewegungen und bewusster Atmung werden auf besondere Weise die Körperenergien gekräftigt und die Psyche harmonisiert. Daher eignet sich Qi Gong sehr gut zur Stressbewältigung. Der Patient erlernt individuell seinem Krankheitsbild entsprechende Übungen und hat damit die Möglichkeit, selbst jederzeit seine inneren Kräfte aufzubauen.


Erstattung der Behandlungskosten durch die Krankenkassen:


Gesetzliche Krankenkassen erstatten in der Regel nur die Schmerzakupunktur.
In jedem Fall ist es ratsam die Kostenübernahme vor Beginn der Therapie mit Ihrem Arzt zu klären.