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Ärztliches Netzwerk für Traditionelle Chinesische Medizin
Das ärztliche Netzwerk stellt sich vor:

Das ärztliche Netzwerk für Chinesische Medizin entstand aus einem Arbeitskreis von Ärztinnen und Ärzten heraus, die sich alle neben umfangreicher, verschiedener Facharztausbildung schon seit längerer Zeit in die TCM eingearbeitet haben. Was diese Ärzte verbindet, ist die gemeinsame Erkenntnis, dass es sich bei der Traditionelle Chinesische Medizin nicht um ein philosophisches oder esoterisches Medizinbild handelt, sondern um eine Wissenschaft, die sich nach den jeweiligen Regeln der medizinischen Erkenntnistheorien seit über 2000 Jahren entwickelt hat und sich in ihrer Wirkungsweise immer wieder neu beweisen musste.


 

Entgegen der Ansicht, dass die Akupunktur eine vage Alternative zur westlichen Medizin sei, so wie es in den sechziger Jahren mit der Öffnung Chinas nach Westen hier verstanden wurde, vertreten die im Netzwerk zusammengeschlossenen Ärzte eine weit umfassendere Ansicht. Danach stellt die Chinesische Medizin ein in sich geschlossenes medizinisches System dar, das Erklärungsmuster über die physiologischen und pathologischen Abläufe im Menschen nicht nur in körperlicher, sondern auch in psychischer Hinsicht beschreibt und entsprechend der Diagnose klare therapeutische Handlungsanweisungen gibt. Diese bestehen im ganzheitlichen Sinn aus einer Kombination verschiedener Therapiemethoden, wobei die Akupunktur untrennbar mit phytopharmakologischen und lebensstrukturierenden Maßnahmen verbunden ist.

 


Diese im Westen vergleichsweise neue und erhellende Sichtweise der TCM wurde deutlich durch die Übersetzungen von Prof. Manfred Porkert und im sog. Heidelberger Modell, dass von Prof. Johannes Greten entwickelt wurde. Die TCM wird hierbei nicht nur als Alternative, sondern auch besonders als komplementäre Ergänzung der westlichen Medizin verstanden, wobei der Schwerpunkt vor allem in der Erkennung und Behandlung chronischer und vegetativer Störungen und Erkrankungen liegt. Die im Netzwerk zusammengeschlossenen Ärztinnen und Ärzte treffen sich mehrfach im Jahr zu Fortbildungen und zum Gedankenaustausch in Qualitätszirkeln. Durch die verschiedenen fachärztlichen Spezialisierungen können auch seltenere Krankheitsbilder im ärztlich kollegialen Kreis bearbeitet werden.